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„User Centered Smart Metering“: Optimatik stellt den Kunden in den Mittelpunkt.
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- Paradigmenwechsel öffnet neue Wege für die praktische Umsetzung -
Übertragen und Speichern von
Massendaten, Probleme beim Datenschutz, teure Home Displays oder fehlende
Standards: Die Umsetzung des Smart Meterings wird derzeit von zahlreichen Startschwierigkeiten
gebremst. Mit dem Ansatz des „Kundenorientierten“ Smart Metering bietet der
Schweizer Energiemarktspezialist Optimatik mit seinem Partner ubitronix nun
eine Lösung für all diese Probleme, die gleichzeitig einen Paradigmenwechsel im
Smart Metering einläutet. „Statt wie bisher den Fokus auf zentrale Sammlung der
Messdaten zu setzen, geben wir einfach dem Kunden die Hoheit über seine
Verbrauchsdaten“, fasst Roland Dähler, Geschäftsführer der Optimatik AG, Gais
AR, das Konzept zusammen. Um dies zu gewährleisten, werden die Messdaten spartenübergreifend
und zeitnah auf einem Mini-Web-Server abgespeichert. Dieser wird in Form eines
Zusatzmoduls zum digitalen Zähler direkt beim Kunden eingebaut. Auf die Daten
kann der Kunde dann über jedes IP-fähige Endgerät zugreifen, egal ob Notebook,
Smartphone oder Home-Display. Die Daten werden im sog. „Homeplug-Standard“ über
Breitband Powerline verteilt, sodass
über die vorhandene Niederspannungsverkabelung im Heimbereich die
Übertragung hoher Datenraten ermöglicht wird. Damit wird eine teure
Ethernet-Verkabelung eingespart. Vor Ort lassen sich die Daten über einfache
Homeplug-Empfänger, die in jedem Elektronikmarkt erhältlich sind, direkt an der
Steckdose auslesen.
Datenschutz ist gewährleistet Die Vorteile des „User Centered“
Smart Metering beginnen schon beim Datenaustausch: Eine ressourcenintensive
Übertragung von Massendaten und deren Speicherung entfällt weitestgehend, weil
alle Messdaten beim Kunden gespeichert sind. In weiterer Folge müssen nur noch
die für die Abrechnung unbedingt notwendigen Daten an die jeweiligen
Marktpartner übertragen werden – was die Datenmengen deutlich reduziert. Auch
die zurzeit heftig diskutierte Problematik des Datenschutzes kann so gelöst werden.
Der Kunde behält die Hoheit über seine Daten und kann die Übermittlung von
Informationen, die nicht unmittelbar abrechnungsrelevant sind, gestatten – muss
es aber nicht. Zudem ist auf dieser Basis auch der Wechsel des Versorgers problemlos
möglich. Denn dieser muss beim Wechselprozess nur die wesentlichen Kundendaten
übermitteln und nicht Massen von Messdaten – diese liegen ja direkt beim
Kunden. Auch das Problem der fehlenden Standards wird gelöst. Während nahezu
alle bestehenden Lösungen – vom digitalen Zähler bis zum Home Display – auf
proprietären Kommunikationsprotokollen aufgebaut sind, benutzt das User
Centered Smart Metering die Standards des Internets.
Neue Möglichkeiten für Beratung, Tarifsteuerung und Home Automation Sämtliche Verbrauchsdaten – auch
jene, die nicht für die Abrechnung, jedoch für den Gesamtenergiehaushalt von
Bedeutung sind – stehen kundenseitig und in Echtzeit zur Verfügung. Im Falle
einer Energieberatung kann damit vor Ort auf diese Daten zugegriffen werden.
Ein umständliches Zusammenfassen der Werte aus verschiedenen Portalen ist somit
nicht mehr nötig. Basierend auf diesem Ansatz können zudem weitere
Funktionalitäten realisiert werden. Neben der reinen Visualisierung lassen sich
die Daten auch direkt für die Steuerung des Energieverbrauchs in Haus--& Gebäudeleit-Systeme
nutzen. Auf diese Weise können beispielsweise Tarifinformationen über das
Heimnetzwerk kommuniziert werden, die dann wiederum automatisiert Schalt- und
Regelvorgänge auslösen. So können zusätzliche tarifliche Anreize genutzt
werden. Wünscht der Kunde Einblick in seine Daten, kann er dies über ein
IP-fähiges Endgerät und mit der Anwendung seiner Wahl tun, beispielsweise sein
iPhone oder sein Notebook. Die Kosten dafür trägt er selbst, teure Zusatzgeräte
wie etwa Home-Displays, die heute Bestandteil vieler Smart Metering Konzepte
sind, werden damit überflüssig.
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